Richard Wagners "Tannhäuser" und Elisabeth


Elisabeth von Thüringen  
 

Der Dichter und Minnesänger Heinrich von Ofterdingen, genannt Tannhäuser, lebt seit unbestimmter Zeit bei der Frau Venus in ihrer Höhle im Hörselberg. Frau Venus ist eine Gestalt, welche die lustvolle Liebe verkörpert. Daher ihr Name wie bei der antiken Liebesgöttin. Aber sie ist mit ihr nicht gleichzusetzen, denn sie trägt auch Züge aus der germanischen Mythologie, und ihr Herkunfts- oder ihr Aufenthaltsort ist nicht der Götterhimmel der Griechen, sondern eben eine verborgene Höhle im Thüringer Berg, wo sie offenbar seit eh und je haust. Tannhäuser ist der einzige Mensch und Mann in ihrem Reich voll fabelhafter Wesen, ihr Liebhaber, und er war ihr bis heute ganz und gar verfallen; in ihren Armen, an ihrem Busen hat er Wollust und höchstes sinnliches Liebesglück erfahren. Auch die Venus liebt ihn und ist bestürzt, als er verkündet, er will aus ihrem Reich hinaus in die Welt des Lichts und der Menschen, aus der er ursprünglich kam.

Doch ich aus diesen ros'gen Düften
verlange nach des Waldes Lüften,
nach unsres Himmels klarem Blau,
nach unsrer Vöglein liebem Sange,
nach unsrer Glocken trautem Klange:
aus deinem Reiche muss ich fliehn!
O Königin!
Göttin, lass mich ziehn!

Venus will ihn nicht so einfach fortlassen, erinnert ihn an die Freuden, die er bei ihr genossen und verspricht ihm noch mehr.

Besänftigt auf dem weichsten Pfühle,
flieh' deine Glieder jeder Schmerz;
dein brennend Haupt umwehe Kühle,
wonnige Glut durchschwelle dein Herz!

Doch Tannhäusers Entschluss steht fest, nichts kann ihn hier länger halten. Da verflucht Venus ihn, prophezeit ihm Unheil und fleht ihn zugleich an, zu ihr zurückzukehren.

Nie ist Ruh' dir beschieden,
nie findest du Frieden!
Kehr wieder mir, suchst du dein Heil!

Tannhäuser aber erwidert darauf:

Mein Heil liegt in Maria!

Damit ist die Muttergottes gemeint und wird hier, als das Prinzip der reinen, keuschen, unverdorbenen Liebe als Widerpart zur Venus gesetzt. Beide Gestalten stehen so für den inneren Konflikt, der in Tannhäusers Herzen rumort. Allerdings ist seine Sehnsucht nach der Maria, die er ja als reale Person nicht finden kann, ziemlich diffus; es scheint, als wäre er sich selber nicht im Klaren darüber, was ihn erwartet.

Draußen angelangt, empfängt ihn ein Tal im Mai zwischen Hörselberg und Wartburg (welche beide im Bühnenbild ausdrücklich vorgesehen sind). Außerdem steht da ein Muttergottesbild, man hört Kuhglocken und sieht einen jungen Hirten, der abwechselnd auf der Schalmei spielt und singt. Sein Lied ist eine Reminiszenz an die germanisch-heidnische Göttin Frau Holda. Auch an dieser Stelle versucht Wagner, eine Verbindung zwischen christlichem Glauben und germanischer Mythologie herzustellen.

Frau Holda kam aus dem Berg hervor,
zu ziehn durch Fluren und Auen,
gar süßen Klang vernahm da mein Ohr,
mein Auge begehrte zu schauen.

Dieses Aufeinandertreffen zweier genuin verschiedener Welten, das sich Tannhäusers Augen darbietet, wird verstärkt durch den Kontrast, den eine Gruppe von Pilgern bildet, die auf der Wallfahrt nach Rom unterwegs sind.

Ach, schwer drückt mich der Sünden Last,
kann länger sie nicht mehr ertragen!
Drum will ich auch nicht Ruh' noch Rast,
und wähle gern mir Müh' und Plagen.

Diesen Gesang der Pilger wiederholt Tannhäuser für sich, bis Tränen seine Stimme ersticken. Als sich die Wallfahrer entfernt haben, hört man den Klang von Jagdhörnern, und der Thüringer Landgraf Hermann sowie die Sänger Wolfram von Eschenbach, Walther von der Vogelweide, Biterolf, Heinrich der Schreiber und Reinmar von Zweter treten auf. Schnell wird klar, dass Tannhäuser vor seinem Aufenthalt bei der Frau Venus selbst im Kreise der Minnesänger geweilt hat und damals im Streit mit ihnen fortgegangen war. Allerdings weiß keiner der anderen, wo Tannhäuser in der Zwischenzeit gewesen ist. Sie erkennen ihn wieder, und Walther fragt ihn:

Nahst du als Freund uns oder Feind?

Tannhäuser antwortet:

Zum Kampf mit euch kam ich nicht her;
seid mir versöhnt - und lasst mich weiter ziehn!

Die anderen wollen ihn überreden, bei ihnen zu bleiben, aber Tannhäuser wehrt ab. Bis Wolfram sagt:

Bleib bei Elisabeth!

Tannhäuser horcht auf. Wolfram erinnert daran, wie sie alle einst im Minnesang wetteiferten, und allein Tannhäuser gelang es damals, Elisabeth zu begeistern.

War's Zauber, war es reine Macht,
durch die solch Wunder du vollbracht,
an deinen Sang voll Wonn' und Leid
gebannt die tugendreichste Maid?

Als Wolfram anfügt, dass Elisabeth seitdem, also nach Tannhäusers Weggang, selbst in Trübsinn verfallen ist, und sie nun hoffentlich durch seine Rückkehr auch in ihrer aller Mitte wieder erscheinen will, ist Tannhäuser überredet.

In süßem, ungestümem Drängen
ruft laut mein Herz:
Zu ihr! Zu ihr!
Führt mich zu ihr!

Damit endet der Erste Aufzug.

Die Sänger sind auf der Wartburg angelangt. Elisabeth (die übrigens bei Wagner eine Nichte des Landgrafen ist) hat von der Ankunft Tannhäusers gehört und erwartet ihn freudig erregt. Als er vor ihr erscheint, zwingt sie sich zur Zurückhaltung, während er seiner alten Begeisterung freien Lauf lässt. Elisabeth beklagt die vergangene Zeit, in der sie nach einem Wechselbad der Gefühle nur noch dumpf dahinlebte. Auch gab sie ihm dafür die Schuld. Tannhäuser reißt sie aus ihrer Verstimmung und gemeinsam preisen sie diese Stunde, die sie wieder zusammengeführt hat. Wolfram, der sich im Hintergrund gehalten hat, stellt fest: So flieht für dieses Leben mir jeder Hoffnung Schein! Diese kleine Bemerkung lässt darauf schließen, dass Wolfram selbst sich Hoffnung auf Elisabeth gemacht hat und daher in Tannhäuser den Rivalen sah. Oder womöglich immer noch sieht?

Der Landgraf veranstaltet den Sängerwettstreit, zu dem neben den Sängern zahlreiche Gäste geladen sind, die im folgenden ein urteilendes Publikum bilden. Zunächst huldigen alle dem Landgrafen.

Heil! Heil! Thüringens Fürsten Heil!
Der holden Kunst Beschützer, Heil! Heil! Heil!

Dann beginnt, nachdem Elisabeth durch Los die Reihenfolge bestimmt hat, Wolfram von Eschenbach mit seinem Vortrag. Damit beginnt der Sängerkrieg als gesondert ausgewiesener Teil der Oper, an welchem Wagner über längere Zeit hinweg immer wieder Änderungen vorgenommen hat. In der Gegenüberstellung der Gesänge von Wolfram, Walther, Tannhäuser und im Anschluss daran von Biterolf werden die unterschiedlichen Positionen zur Schau gestellt und der daraus aufbrechende äußere Konflikt zwischen Tannhäuser und den anderen Sängern bestimmt den weiteren Verlauf der Handlung. Insofern ist dieser Sängerkrieg ein Höhe- und Wendepunkt der Oper.

Wolfram beginnt mit einem Lobgesang auf die tapferen Helden und die tugendsamen Frauen. Sein Lied, so meint er, müsse vor ihrer Anmut eigentlich verstummen. Er erkennt der Liebe reinstes Wesen durch den Blick in einen (imaginären) Brunnen, vor dem er sich in Anbetung opfernd übt.

Und sieh, mir zeiget sich ein Wunderbronnen,
in den mein Geist voll hohen Staunens blickt:
aus ihm er schöpfet gnadenreiche Wonnen,
durch die mein Herz er namenlos erquickt.

Die Damen und Herren aus dem Publikum stimmen ihm zu und bekunden ihm Beifall. Die Regieanweisung beschreibt an der Stelle einen Tannhäuser, der wie "von einem fremden Zauber bemächtigt" aus dem Traum aufschreckt und "ein unheimliches Lächeln des Mundes" zeigt. Tannhäuser entgegnet Wolfram, dass auch er diesen Brunnen kennt, weil ihn schließlich jeder kennt, der auf der Suche nach dem wahren Wesen der Liebe ist. Aber im Unterschied zu Wolfram, hat er, Tannhäuser, an diesem Brunnen stets seinen Durst gelöscht, sprich seine Leidenschaft gestillt, und das werde auch in Zukunft, solange es Liebe, Leidenschaft und eben diese Quelle ihrer Befriedigung gibt, so bleiben.

Doch ohne Sehnsucht heiß zu fühlen   [ d.h. immer mit Verlangen ]
ich seinem Quell nicht nahen kann:
des Durstes Brennen muss ich kühlen,
getrost leg ich die Lippen an.
In vollen Zügen trink ich Wonnen,
in die kein Zagen je sich mischt:
denn unversiegbar ist der Bronnen,
wie mein Verlangen nie erlischt.

Die einzige, die ihm Beifall spenden will, ist Elisabeth, die aber durch das Schweigen der anderen innehält. Auch Walther von der Vogelweide ergreift Partei für Wolframs Auffassung von der Liebe und tadelt Tannhäuser, dass er sie verunglimpft.

Lass dir denn sagen, lass dich lehren:
der Brunnen ist der Tugend wahr.
...
Legst du an seinen Quell die Lippen,
zu kühlen frevle Leidenschaft,
ja, wolltest du am Rand nur nippen,
   [ im Sinne von: auch nur ein wenig beschmutzen ]
wich ewig ihm die Wunderkraft!

Walthers Ausführungen sind nicht originell, aber sie entsprechen offenbar dem Geschmack des Publikums. Damit wird Tannhäusers Überzeugung von der Liebe nicht bloß vehement abgelehnt, sondern er selber zu einem Schuldigen verdammt, welches Vorurteil sich denn auch bald bewahrheiten soll. In der späteren Fassung wird Tannhäuser noch deutlicher. Er verspottet Wolfram beinahe, der bei seinem Blick in erhabene Höhen das Wunder der Liebe dennoch nicht begreife.

Doch was sich der Berührung beuget,
mir Herz und Sinnen nahe liegt,
was sich, aus gleichem Stoff erzeuget,
in weicher Formung an mich schmiegt:
ich nah ihm kühn, dem Quell der Wonnen ...

Dies sind die Worte, die den Skandal auslösen. Man sollte dabei bedenken, dass derartige Formulierungen in der Sprache der höfischen Poesie und der Minnedichtung ungefähr so wirkten wie ein Gedicht von Bukowski als Zuspruch zum Sakrament der Ehe. "Berührung" ist hier wortwörtlich gemeint, das Berühren des weiblichen Körpers, das offen auszusprechen eine ungeheuerliche Beleidigung war. Dass sich der Körper "beugt" und "nahe liegt" kann nur als rhetorischer Ausdruck für den Beischlaf verstanden werden, der "gleiche Stoff" ist das nackte, natürliche Fleisch, vornehmer gesagt, der Leib, und unter seiner "anschmiegsamer Formung" kann man sich ziemlich gut die leidenschaftlichen Bewegungen zweier Liebender vorstellen. Tannhäuser lässt keinen Zweifel, wo sich für ihn am Weibe die wahre Quelle der Liebe befindet.

Biterolf unternimmt noch einen Versuch, Tannhäuser in die Schranken der Sittlichkeit zu weisen, doch der wird jetzt geradezu ausfällig.

Was hast du, Ärmster, wohl genossen?
Dein Leben war nicht liebereich,
und was von Freuden dir entsprossen,
das galt wohl wahrlich keinen Streich!

Und dann ist Tannhäuser so in Fahrt, dass er "in äußerster Verzückung" die Göttin der Liebe anruft, sich dabei verplappert und verrät, wo er gewesen ist.

Wer dich mit Glut in seine Arme geschlossen,
was Liebe ist, kennt der, nur der allein!
Armsel'ge, die ihr Liebe nie genossen,
zieht hin! Zieht in den Berg der Venus ein!

Und die anderen daraufhin in heller Aufregung:

Ha! Der Verruchte! Fliehet ihn!
Hört es! Er war im Venusberg!

Die Sänger und Ritter bedrohen Tannhäuser mit den Schwertern, da tritt Elisabeth, die zuletzt nur mit Mühe die Fassung wahren konnte, dazwischen.

Zurück von ihm! Nicht ihr seid seine Richter!
Grausame! Werft von euch das wilde Schwert!
Und gebt Gehör der reinen Jungfrau Wort!
Vernehmt durch mich, was Gottes Wille ist!
...
Ich fleh' für ihn, ich flehe für sein Leben;
reu'voll zur Buße lenke er den Schritt!
Der Mut des Glaubens sei ihm neu gegeben,
dass auch für ihn einst der Erlöser litt!

Mit Zerknirschung fügen sich die Ritter dem "Engelswort" Elisabeths und verschonen Tannhäuser; aber er wird verstoßen. Er selber erwacht abermals wie aus einem Alptraum und bereut bitter, was er getan hat.

Erbarm dich mein, der, ach! so tief in Sünden,
schmachvoll des Himmels Mittlerin verkannt!

Er soll und will Buße tun und nach Rom wallfahren, um beim Papst Vergebung für seine Sünden zu erbitten. Den Pilgern, deren Gesang aus dem Tal heraufschallt, schließt sich Tannhäuser an, während ihm die anderen nachblicken.

Damit endet der Zweite Aufzug.

Vor der Kulisse des Ersten Aufzugs (mit Blick auf Wartburg und Hörselberg und dem Muttergottesbild) sieht man Elisabeth im Gebet und Wolfram, der sich ihr nähert. Er weiß, dass sie für Tannhäusers Rückkehr betet und dafür, dass er Gnade erlangt haben möge. Die Pilger, die aus Rom kommen, ziehen mit Gesang und Hallelujah vorbei, Tannhäuser ist nicht unter ihnen. Elisabeth äußert ein erschütternd trauriges:

Er kehret nicht zurück!

In diesem, vielleicht tragischsten Moment der Oper bricht ihr wohl das Herz. Sie schickt ein letztes Gebet mit schlichtem, fast volkstümlichem Ausdruck, an die Muttergottes.

Zu dir, Gepriesne, rufe ich!
Lass mich im Staub vor dir vergehen,
o nimm von dieser Erde mich!
Mach, dass ich rein und engelgleich
eingehe in dein selig Reich!

Wolfram, der wahrscheinlich bis zuletzt gehofft hatte, sie für sich gewinnen zu können, fragt:

Elisabeth, dürft ich dich nicht geleiten?

Es ist ein schmerzlicher Anblick, wie Wolfram zurückbleibt, während Elisabeth sich schweigend entfernt. Wenngleich Wolfram nicht Tannhäusers abenteuerlichen Charakter hat und seine Figur nicht das Format eines ihm ebenbürtigen Gegenspielers erreicht (was sicher auch nicht Wagners Absicht war), so berührt Wolfram doch durch seine Aufrichtigkeit und gerade dadurch, dass er in Tannhäusers Schatten bleibt. Die Worte, die er nach Elisabeths Abschied allein mit Blick gen Himmel singt, offenbaren mehr und Schöneres von seiner Liebe als sein Lied beim Sängerkrieg es vermochte.

O du, mein holder Abendstern,
wohl grüßt ich immer dich so gern;
vom Herzen, das sie nie verriet,
grüße sie, wenn sie vorbei dir zieht,
wenn sie entschwebt dem Tal der Erden,
ein sel'ger Engel dort zu werden!

Da tritt Tannhäuser auf, und Wolfram erkennt ihn nicht gleich, denn sein Anblick ist fürchterlich. Und auch seine Rede ist kein bisschen geläutert, er sucht den Weg zum Venusberg! Seine Buß- und Pilgerwanderung nach Rom war vergebens. Er schildert Wolfram sein Unglück. Wie er bis zum Papst gelangt ist und wie er, gleich den anderen Tausenden, um Erlösung gebeten hat. Aber der "durch den sich Gott verkündigt" hat ihn abgewiesen, denn seine Sünden haben ihn auf ewig verdammt. Auch hat der Papst ihn mit dem Stab in seiner Hand verglichen, aus dem niemals wieder grüne Blätter hervorspießen werden. Da erfasste Tannhäuser Verzweiflung und Grausen, er floh die heilige Stadt und wollte so schnell wie möglich zurück an den einzigen Ort, wo er glücklich war.

Zu dir, Frau Venus, kehr ich wieder,
in deiner Zauber holde Nacht;
zu deinem Hof steig ich hernieder,
wo nun dein Reiz mir ewig lacht!

Wolfram fühlt wie ein wahrer Freund und will Tannhäuser davon abbringen. Doch da erscheint, wie von ihm gerufen, Frau Venus.

Nahst du dich wieder meiner Schwelle,
sei dir dein Übermut verziehn;
ewig fließe dir der Freuden Quelle,
und nimmer sollst du von mir fliehn!

Wolfram und Venus ringen um den armen Sünder, und es scheint, als würde die Göttin den Sieg davontragen, als Wolfram sagt:

Ein Engel bat für dich auf Erden,
bald schwebt er segnend über dir:
Elisabeth!

Und wieder ist es ihr Name, der Tannhäuser ergreift und verwandelt. In einem grandiosen vielstimmigen Schlussgesang, in dem Wolfram und die anderen Minnesänger der Elisabeth huldigen, erflehen sie auch zugleich ihren Segen für Tannhäuser.

Heilig die Reine, die nun vereint
göttlicher Schar vor dem Ewigen steht!
Selig der Sünder, dem sie geweint,
dem sie des Himmels Heil erfleht!

Und Tannhäuser richtet seine letzten Worte an sie:

Heilige Elisabeth, bitte für mich!

Damit endet sein Leben, der Dritte Aufzug und die Oper.


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