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Im Jahr 1849 wurde der Schriftsteller Fjodor Michailowitsch Dostojewski von einem russischen Militärgericht zum Tode verurteilt. Er hatte bei einer Versammlung des politischen Aktivisten Petraschewski einen "staats- und religionsfeindlichen" Brief des Literaturkritikers Belinski vorgelesen und weitergegeben.
Unmittelbar vor der Hinrichtung wurde Dostojewski durch Kaiser Nikolai, den Zaren, begnadigt, und die Strafe umgewandelt in mehrjährige Verbannung und Lagerhaft in Sibirien.
Jahre später kehrte Dostojewski nach Petersburg, seiner Heimatstadt, zurück und versuchte, sich als Schriftsteller und Zeitungsredakteur zu etablieren. Er heiratete die (um mehr als zwanzig Jahre jüngere) Anna Grigorjewna, mit der er, hauptsächlich um seinen Gläubigern zu entkommen, für einige Zeit in Dresden wohnte.
Die 1860er Jahre waren für die politische Lage in Europa außerordentlich ereignisreich und folgenschwer; am Ende standen unter anderen Ergebnissen die Gründung des Deutschen Kaisereichs und die Pariser Kommune. Viele ideologische Kämpfe wurden in dieser Zeit geführt, Politiker und Revolutionäre auf den unterschiedlichsten Positionen rangen um Einfluss und Macht.
Nikolai Novadin arbeitet für eine Abteilung im russischen Geheimdienst, die für die Aufklärung staatsfeindlicher Umtriebe im Ausland zuständig ist. Auch die Brüder Dostojewski geraten im Laufe der Ermittlungen ins Visier der Agenten. Zunächst aber wird Novadin, der übrigens selbst in eine unangenehme Sache verwickelt war, zur Bewährung nach London geschickt.
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